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Hallo liebe Community! Ich habe diesen Blog erstellt, um meine Freude am Kurzgeschichten schreiben, mit euch zu teilen. Viel Spaß beim Lesen. E-Mail Adresse: mynameislisa@gmx.de !!Wichtig: Die Geschichten beruhen selbstverständlich nicht auf wahren Begebenheiten. Sie sind frei erfunden!!!

Alter: 18
 


Mehr über mich...

Als ich noch jung war...:
wollte ich immer nach Australien ziehen

Wenn ich mal groß bin...:
würde ich am liebsten eine Weltreise machen

In der Woche...:
mache ich 3 mal Sport

Ich wünsche mir...:
irgendwann einmal einen Fallschirmsprung zu machen



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Blog

Pausenbrot und Klopapier- Schule aus der Sicht eines Außenseiters

Ich bin die einzige, die sich nach dem Klingeln zum Ende der Stunde Zeit lässt, anstatt, wie meine Schulkameraden, sich so schnell wie möglich nach Draußen ins Freie zu stürzen. Stattdessen packe ich langsam und gewissenhaft jedes Schreibutensil, jeden Block und jedes Buch bedacht ein und verstaue es mit Sorgfalt in meinem Ranzen. Warum ich das tue?Weil für mich jede Pause gleich schrecklich und erniedrigend ist. Ich wünschte, es gäbe keine. Durch ein schlimmes Ereignis im letzten Jahr habe ich alle meine Freunde verloren. Niemand redet mehr mit mir. Ich bin vollkommen allein.Es ist, als wäre ich unsichtbar und jeder würde so durch mich hindurchsehen, als würde ich nicht existieren. Manchmal möchte ich laut aufschreien: "Hey!! Mich gibt es auch noch", doch ehrlich gesagt bin ich für einen Aufschrei nach Aufmerksamkeit zu schüchtern.Stattdessen habe ich mir angewöhnt, mich die komplette Pause auf der Toilette zu verstecken. Ich weiß, schön und appetitlich ist das nicht, doch das Alleine herumstehen auf dem Pausenhof ist es noch weniger. So sitze ich auch heute wieder alleine auf einem der Klodeckel, spiele Candy Crush und esse dabei mein Pausenbrot. In der Hoffnung, dass es schon bald zur nächsten Stunde klingelt.

26.9.16 20:18, kommentieren

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Für immer..

Diese Stille machte sie noch verrückt. Was war da bloß in sie gefahren? Minuten, vielleicht auch mehrere Stunden saß sie einfach nur da, rührte sich nicht und schaute in ihren Garten mit wunderschönen roten Rosen und dem neu angelegten Teich. Sie konnte kaum glauben, dass sie dort noch vor wenigen Tagen mit ihrem Mann saß und er zu ihr sagte:" Ich werde dich für immer lieben". Tränen liefen über ihr blasses Gesicht. Sie wusste nicht ob aus Trauer oder aus Verzweiflung. Das einzige, was sie wusste war, dass sie einen großen Fehler begangen hatte. Nichts würde mehr so sein wie es einmal war. Trotz ihrer geringen Wahrnehmung war ihr bewusst, dass sie diesen Tag nie wieder vergessen würde. Ihr lief ein Schauer über den Rücken. Ob aus Kälte oder Angst vor der Zukunft und vor dem, was sie erwartete, wusste sie selbst nicht genau. Vielleicht trugen beide Faktoren ihren Teil dazu bei. Wie sollte es jetzt weitergehen? Diese Frage stellte sie sich jetzt schon mehrere Stunden, allerdings ohne Erfolg. Jede mögliche Option, die ihr in den Kopf kam, verwarf sie nach wenigen Minuten wieder. Von Stunde zu Stunde fiel es ihr schwerer sich zu konzentrieren, beziehungsweise einen klaren Gedanken zu fassen. Mittlerweile stand die Sonne schon hoch am Himmel und der Teich glitzerte in den Sonnenstrahlen. Alles könnte so perfekt sein. Sie hatte es sich immer so vorgestellt, das perfekte Familienleben. Doch jetzt stand sie trotz alledem vor einem großen Scherbenhaufen. Es gab nur eine Möglichkeit, die sie mit ihrem Gewissen vereinbaren konnte. Zitternd griff sie zum Hörer des Telefons. Jetzt gab es kein Zurück mehr. Sie wählte die Nummer der Polizei "Hallo, ich habe meinen Mann umgebracht. Kommen Sie bitte schnell."....

26.12.15 20:06, kommentieren